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Nach Dietz jetzt Pirro! KSV Bad Kreuznach räumt bei der WM ab

Nach Dietz jetzt Pirro! KSV Bad Kreuznach räumt bei der WM ab
Quelle: Norbert Krupp/KruppPresse

Der Kanu-Sport-Verein Bad Kreuznach darf den nächsten internationalen Erfolg feiern: Nach dem U23-Weltmeistertitel von Enrico Dietz im Kayak Cross Zeitfahren hat nun auch Paulina Pirro aus Feilbingert bei den U23-Weltmeisterschaften in Krakau die Goldmedaille gewonnen.

KSV Bad Kreuznach: Perfekter Lauf bringt den Titel

Die dreifache Europameisterin gehört dem deutschen Nationalkader im Kanu-Slalom an und trainiert beim Kanu-Sport-Verein Bad Kreuznach im Salinental. Mit ihrem fehlerfreien Lauf sicherte sie sich den Weltmeistertitel. Im Rhein-Nahe-Direkt-Interview nach ihrem Erfolg verrät Paulina Pirro: „Ich glaube, der ganze Lauf war perfekt von oben bis unten. Ich war fehlerfrei und ich war einfach so im Flow in diesem Moment und habe das einfach perfekt ins Ziel gefahren.“

Bereits während des Rennens habe sie gespürt, dass eine Spitzenplatzierung möglich sei. Im Ziel habe sie zunächst lediglich die grüne Anzeigetafel gesehen, die für Bestzeit stand. „Als ich ins Ziel kam, kamen ja noch relativ viele nach mir und ich habe nur die grüne Tafel gesehen. Und grün heißt ja immer, man hat Bestzeit. Aber ich habe die Zeit nicht gesehen, ich habe nur gehört, dass alle geschrien haben. Deswegen habe ich mich auch tierisch gefreut. Als es dann hieß, ich bin Weltmeister, habe ich erst gesehen, dass ich eine fabelhafte Zeit gefahren bin.“

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Europameisterschaft als nächstes Ziel

Nach den Weltmeisterschaften richtet sich der Blick bereits auf die Europameisterschaften im französischen Epinal, die Anfang August stattfinden.

„In ungefähr drei Wochen ist dann noch die Europameisterschaft in Epinal in Frankreich. Man weiß jetzt, man gehört zu den Favoriten. Aber ich sage mal, ich bin noch jung, ich habe noch mehrere Jahre in der U23. Es ist ja nicht mein erster Weltmeister-Titel, ich bin öfter schon die Gejagte gewesen. Aber ich lasse mich da jetzt gar nicht unter Druck setzen.“

Nach den Titelkämpfen stehen zunächst wenige freie Tage auf dem Programm, bevor die Vorbereitung auf Frankreich beginnt. Den steigenden Erwartungen blickt Pirro gelassen entgegen. „Ich glaube, den Druck geben alle Sportler sich selbst und der kommt nicht wirklich von außen. Meine Familie und Freunde unterstützen mich dabei, damit ich nicht so selbstkritisch bin, aber ja, man gibt einfach sein Bestes. Ich sage immer, Schritt für Schritt erstmal nach Frankreich fahren, dann zurechtfinden mit der Strecke und dann gucken, was kommt“, so Pirro.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.