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DRK schlägt Alarm: Dringender Aufruf zur Blutspende

DRK schlägt Alarm: Dringender Aufruf zur Blutspende
Quelle: DRK-Blutspendedienst West

Die Hitzewelle der vergangenen Wochen hat das Blutspendeaufkommen im Versorgungsgebiet des DRK-Blutspendedienstes West deutlich beeinträchtigt. Auf zahlreichen Blutspendeterminen wurden in den vergangenen zwei Wochen bis zu 40 Prozent weniger Blutspenden geleistet, als für eine stabile Versorgung notwendig wären. Dadurch stehen die Blutbestände zunehmend unter Druck.

Weniger Blutspende durch Hitzewelle

Während sich die Versorgungslage mit Blutpräparaten derzeit erst von den Auswirkungen der vergangenen Hitzewelle erholt, deuten aktuelle Wetterprognosen bereits auf eine weitere Hitzephase Anfang Juli hin. Der DRK-Blutspendedienst West ruft deshalb alle spendefähigen Menschen dazu auf, die aktuell etwas kühleren Temperaturen für eine Blutspende zu nutzen.

„Die vergangenen beiden Wochen haben gezeigt, wie stark extreme Hitze das Blutspendeaufkommen beeinflusst. Viele Menschen verschieben ihre Blutspende oder sagen Termine kurzfristig ab. Wenn nun bereits die nächste Hitzewelle bevorstehen könnte, dürfen wir keine Zeit verlieren. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Bestände wieder aufzufüllen und die Versorgung für die kommenden Wochen zu sichern“, sagt Stephan David Küpper, Leiter Kommunikation des DRK-Blutspendedienstes West.

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Sommerferien verschärfen die Situation

Zusätzlich erschwert der Beginn der Sommerferien in Rheinland-Pfalz die Blutversorgung. Erfahrungsgemäß sinkt das Blutspendeaufkommen während der Ferienzeit weiter, während Krankenhäuser unverändert täglich auf Blutpräparate angewiesen sind.

„Hitze und Ferien sind jedes Jahr eine besondere Herausforderung für die Blutversorgung. Wer jetzt Blut spendet, hilft dabei, Engpässe in den Sommerwochen zu verhindern. Blut lässt sich nur begrenzt lagern – deshalb zählt jede einzelne Spende genau jetzt“, so Küpper weiter.

Blutspende oft länger möglich als gedacht

Nach Angaben des DRK-Blutspendedienstes West sind viele Menschen unsicher, ob sie Blut spenden dürfen. Tatsächlich können deutlich mehr Menschen Blut spenden, als häufig angenommen wird. Eine obere Altersgrenze besteht nicht mehr. Entscheidend ist der individuelle Gesundheitszustand. Vor jeder Blutspende erfolgt eine ärztliche Untersuchung, bei der die Spendefähigkeit verantwortungsvoll und individuell beurteilt wird.

Alle Blutspendetermine sowie die Möglichkeit zur Terminreservierung sind auf der Internetseite des DRK-Blutspendedienstes verfügbar.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.