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Mehr als 600 Schüler probieren neue Freizeitangebote aus

Bild: Stadt Bingen | Stefan Dory

Mehr als 600 Schüler haben gestern am 20. Aktionstag „easi“ im Binger Sportzentrum in Büdesheim teilgenommen. Die Sechstklässler aus Bingen und Gau-Algesheim konnten zahlreiche Sportarten, Freizeitangebote und Organisationen kennenlernen und selbst ausprobieren.

Unter dem Motto „Erlebnis, Aktion, Spaß und Information“ verwandelten sich die Rundsporthalle, die Sporthalle der Rochus-Realschule plus und die Außensportanlagen in einen „Markt der Möglichkeiten“.

31 Vereine und Organisationen beteiligen sich

Insgesamt 31 Vereine und Organisationen aus Bingen und der Region stellten ihre Angebote vor. Das Programm reichte von Rudern, Judo, Ringen, Volleyball und Frauenfußball bis zu Schach, Musik und Kunst.

Auch Pfadfinder, Feuerwehr und verschiedene Hilfsorganisationen ermöglichten den Jugendlichen Einblicke in ihre Arbeit. Erstmals war beim easi-Tag außerdem die Sportart Jugger vertreten. Bei der Musikschule Bingen konnten die Schüler das Spielen auf einem Cajón ausprobieren.

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Freizeitangebote sollen junge Menschen stärken

Organisiert wird der Aktionstag von der Arbeitsgruppe Suchtprävention im Kriminalpräventiven Rat der Stadt Bingen. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten für eine sinnvolle Freizeitgestaltung aufzuzeigen und den Kontakt zu den Angeboten vor Ort herzustellen.

Die Teilnahme an Vereinsangeboten und gemeinschaftlichen Aktivitäten soll junge Menschen stärken, soziale Kontakte fördern und ihnen Orientierung geben. Gleichzeitig konnten die Schüler herausfinden, welche Aktivitäten ihnen liegen und Freude bereiten.

Oberbürgermeister würdigt Zusammenarbeit

Bingens Oberbürgermeister Thomas Feser betonte, dass der Aktionstag seit 20 Jahren die Bedeutung des Zusammenspiels von Schulen, Vereinen, Institutionen und Ehrenamtlichen zeige.

Durch die große Auswahl könnten die Schüler eigene Stärken entdecken, Neues ausprobieren und möglicherweise eine Freizeitbeschäftigung finden, die sie dauerhaft begleitet.

Dank an Martina Krayer und die Ehrenamtlichen

Besonders würdigte Feser das Engagement von Martina Krayer vom Caritaszentrum St. Elisabeth. Sie begleitete den easi-Tag in diesem Jahr zum letzten Mal und war lange Mitglied des Organisationsteams. Dabei engagierte sie sich auch in der Suchtprävention.

Der Oberbürgermeister dankte außerdem den ehrenamtlichen Helfern der beteiligten Vereine und Organisationen. Als Anerkennung erhielten die Betreuer Thermobecher mit dem easi-Logo.

Mobiler Kletterfelsen zum Jubiläum

Unterstützt wurde der Aktionstag unter anderem vom Backhaus Lüning mit Brötchen und Streuselkuchen. Weitere Unterstützung kam von der Leitstelle Kriminalprävention im Innenministerium und vom Bildungsministerium.

Beim Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen stand den Teilnehmern außerdem ein mobiler Kletterfelsen zur Verfügung. Finanziert wurde er vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung sowie von der Kreisverwaltung Mainz-Bingen.

Zum Abschluss erhielten die teilnehmenden Schulklassen Bewegungsmaterialien für aktive Pausen. Diese stellte das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

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Thorsten Subat arbeitet als Redaktionsleiter bei Rhein Nahe Direkt.Sein Fokus liegt auf kommunalen Themen, Veranstaltungen und gesellschaftlich relevanten Entwicklungen. Dabei legt er Wert auf gründliche Recherche und verständliche Darstellung komplexer Themen.