Mit den Cent-Beträgen ihrer monatlichen Gehaltsabrechnungen unterstützen Beschäftigte von Westnetz den Hospizdienst Obere Nahe. Aus der sogenannten Restcent-Kasse erhält der Hospizdienst eine Spende in Höhe von 500 Euro.
An der Aktion beteiligen sich Mitarbeiter der Westnetz-Standorte Idar-Oberstein, Bad Kreuznach und Simmern. Sie verzichten freiwillig auf die Beträge hinter dem Komma ihrer monatlichen Lohnabrechnung.
Restcent-Kasse besteht seit mehr als 15 Jahren
Die Beschäftigten sammeln auf diese Weise bereits seit mehr als 15 Jahren Geld für soziale und gemeinnützige Projekte in der Region. Auch kleine Einzelbeträge ergeben dadurch regelmäßig größere Spendensummen.
Die Idee, den Hospizdienst Obere Nahe in diesem Jahr zu unterstützen, kam von Westnetz-Mitarbeiterin Silke Kaufmann. Gemeinsam mit der Betriebsratsvertreterin Yvonne Pick-Becker überreichte sie den Spendenscheck an die Verantwortlichen des Hospizdienstes.
Die ehrenamtliche Arbeit sei für zahlreiche Menschen in schwierigen Lebenssituationen besonders wertvoll, erklärten Kaufmann und Pick-Becker.
Spende fließt in die Trauerarbeit
Das Geld kommt der Begleitung trauernder Kinder, Jugendlicher und Erwachsener zugute. Der Hospizdienst unterstützt sie auf ihrem persönlichen Weg durch schwierige Zeiten.
Ein wichtiger Bestandteil des Angebots ist das Trauercafé. Es bietet Raum für Begegnungen, Gespräche und gegenseitige Unterstützung und feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen.
Da die Trauerarbeit weder durch öffentliche Mittel noch durch die Krankenkassen finanziert wird, ist der Hospizdienst auf Spenden angewiesen. Die Verantwortlichen bedankten sich für die Unterstützung durch die Westnetz-Beschäftigten.
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