Der Bad Kreuznacher Landtagsabgeordnete und rheinland-pfälzische Justizminister Dr. Helmut Martin hat der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz einen Antrittsbesuch abgestattet. Martin gehört seit 2018 dem Landtag an. Bei der Landtagswahl im März 2026 gewann er das Direktmandat im Wahlkreis Bad Kreuznach. Seit dem 18. Mai führt er das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.
Cybercrime und Extremismus im Mittelpunkt
Bei seinem Besuch informierte sich Martin über die Arbeit der verschiedenen Fachstellen bei der Generalstaatsanwaltschaft. Dort sitzen unter anderem die Landeszentralstelle Cybercrime und die Landeszentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus. Eine weitere Zentralstelle beschäftigt sich mit jugendgefährdenden und gewaltverherrlichenden Medieninhalten. Die Spezialisten unterstützen dabei auch andere Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden. Bei besonders umfangreichen oder schwierigen Fällen übernehmen die Zentralstellen zudem eigene Ermittlungen.
KI und Digitalisierung der Justiz
Martin sprach mit Generalstaatsanwalt Harald Kruse und seinem Team außerdem über die Suche nach Personal sowie die weitere Digitalisierung der Justiz. Dabei ging es auch um den möglichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Strafverfahren. Nach Angaben des Ministeriums soll geprüft werden, wie entsprechende Werkzeuge Staatsanwaltschaften künftig bei ihrer Arbeit unterstützen können.
Die Digitalisierung gehört bereits zu den Schwerpunkten der rheinland-pfälzischen Justiz. Auch bei anderen Antrittsbesuchen Martins standen Personal, digitale Arbeitsabläufe und der mögliche Einsatz von KI im Mittelpunkt.
Auch Bad Kreuznach gehört zum Bezirk
Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz übernimmt verschiedene Aufgaben für die Staatsanwaltschaften ihres Bezirks und bündelt zudem landesweite Fachstellen. Damit besteht auch ein direkter Bezug zur Justiz in der Nahe-Region.
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