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Landkreis Mainz-Bingen entlastet Haushalt

Symbolbild. Geldscheine
Symbolbild. Quelle: cottonbro studio

Die finanzielle Lage des Landkreises Mainz-Bingen wird sich im laufenden Jahr voraussichtlich um rund 5,7 Millionen Euro verbessern. Statt des zu Jahresbeginn erwarteten Fehlbetrags von knapp 50 Millionen Euro wird der Jahresfehlbetrag nach aktueller Einschätzung etwas mehr als 44 Millionen Euro betragen.

Fehlbetrag des Landkreises Mainz-Bingen sinkt

Landrat Thomas Barth hat den Entwurf des Nachtragshaushaltsplans in den Kreisausschuss eingebracht. Geprägt wird der Entwurf vor allem von geringeren Ausgaben im Bereich Jugend, Familien und Sport sowie von zusätzlichen Ausgaben im Sozialbereich.

Im Teilhaushalt Jugend, Familien und Sport kam es unter anderem zu Verschiebungen bei den Ausgaben. Für die „Tageseinrichtungen für Kinder“ wird voraussichtlich weniger Geld benötigt. Gleichzeitig steigen die Ausgaben für die „Inobhutnahme und Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Menschen“ sowie für die „Hilfe zur Erziehung“. Insgesamt verbessert sich der Teilhaushalt dadurch um rund 6,5 Millionen Euro.

Dem steht im Bereich der sozialen Hilfen eine Verschlechterung von rund 3,7 Millionen Euro gegenüber. Unter anderem steigen dort die Bedarfe für Leistungen zur sozialen Teilhabe und für die „Hilfe zur Pflege“. Weniger Mittel werden dagegen voraussichtlich im Bereich Asyl benötigt.

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