Mit dem Förderprogramm „Die Wärme ist unter uns“ hat der Landkreis 28 Projekte mit Erdsonden und Wärmepumpen unterstützt.
Der Landkreis Mainz-Bingen hat 699.933,23 Euro aus dem KIPKI-Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz abgerufen. Damit unterstützte der Kreis 28 Projekte für klimafreundliches Heizen in Wohngebäuden. Ziel war es, Wärmepumpen in Verbindung mit Erdsonden stärker in bestehende Gebäude zu bringen. Außerdem sollten Eigentümer bei der Umstellung auf eine nachhaltige Wärmequelle unterstützt werden.
28 Projekte im Landkreis umgesetzt
Nach Angaben der Kreisverwaltung unterstützte das Programm Eigentümer bei der Installation von Erdsonden-, Kollektorfeld- oder Grundwasserwärmepumpen.
Die Förderung deckte 75 Prozent der Investitionskosten ab. Pro Projekt waren dabei höchstens 25.000 Euro möglich. Das Förderbudget wurde vollständig ausgeschöpft, während die Antragsfrist bereits am 31. Dezember 2024 endete.
Austausch führt zu gemeinsamer Planung
Neuchel teilte seine Erfahrungen zudem bei mehreren Austauschtreffen, die die Kreisverwaltung organisiert hatte. Dadurch entstand eine sogenannte Poolinggruppe. Die Beteiligten planten und stimmten ihre Projekte gemeinsam ab. Auf diese Weise konnten sie ihre Projektkosten reduzieren.
„Besonders wertvoll ist, dass aus der Förderung nicht nur einzelne Projekte entstanden sind, sondern auch ein Austausch unter den Teilnehmenden. Die Poolinggruppe zeigt, dass gemeinsames Vorgehen konkrete Vorteile bringen und dabei helfen kann, klimafreundliche Wärmelösungen auch wirtschaftlich attraktiv umzusetzen“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf.
Landkreis sieht Beitrag zum Klimaschutz
Landrat Thomas Barth bezeichnete die Projekte als weiteren Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit in der Energieversorgung.
„Für den Landkreis ist dies ein weiterer wichtiger Schritt hin zur Dekarbonisierung und zu mehr Unabhängigkeit in der Energieversorgung. Die erfolgreichen Projekte zeigen, dass moderne Wärmetechnik und kommunale Förderung Hand in Hand gehen können“, erklärte Barth.
Grundlage des Förderprogramms war ein Technikkonzept aus dem Projekt „1000 klimaneutrale Gebäude“. Nach Angaben der Kreisverwaltung soll es eine ressourcenschonende und netzverträgliche Wärmeversorgung ermöglichen. Damit verbindet das Konzept technische Lösungen mit dem Ziel, Energie möglichst effizient zu nutzen.
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