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Langenlonsheim: Sportclub Rhein-Nahe holt zwei World-Cup-Titel

Bild: Sportclub Rhein-Nahe

Der Sportclub Rhein-Nahe hat beim World Cup in Budapest zwei Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille gewonnen. Theresa Pekrul aus Münster-Sarmsheim und Celine Brzenk aus Alzey sicherten sich jeweils einen World-Cup-Titel.

Vom 27. bis 30. August traten beim Hungarian Kickboxing World Cup 2.011 Sportler aus 47 Nationen an. Insgesamt waren 428 Teams vertreten. Der Sportclub Rhein-Nahe erreichte Platz 56 der Teamwertung und war damit nach eigenen Angaben zweitbester deutscher Verein.

Pekrul gewinnt ihren siebten World-Cup-Titel des Jahres

Theresa Pekrul trat im Pointfighting der Frauen bis 60 Kilogramm an. Nach einem Freilos gewann die 19-Jährige zunächst mit 8:5 gegen Maeline Lachaud aus der Schweiz. Danach setzte sie sich mit 6:2 gegen die Niederländerin Maaike Schulten durch. Im Halbfinale besiegte Pekrul Julia Smialkowska aus Polen mit 21:15.

Im Finale traf sie auf ihre deutsche Teamkollegin Sila Kiray. Mit einem 5:0 sicherte sich Pekrul den Titel. Für die Bundeskaderathletin war es bereits der siebte World-Cup-Sieg in diesem Jahr. Am Sonntag startete Pekrul außerdem im Lightcontact bis 60 Kilogramm. Dort erreichte sie das Halbfinale und gewann Bronze.

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Celine Brzenk holt Gold und Silber

Auch Celine Brzenk stand in Budapest zweimal auf dem Podest. Die Nachwuchskämpferin aus Alzey startete zunächst im Pointfighting bis 47 Kilogramm. Mit drei Siegen erreichte sie das Finale. Dort verlor sie knapp mit 6:7 gegen Michaela Mindova aus der Slowakei und gewann Silber.

Danach ging Brzenk in der Gewichtsklasse bis 42 Kilogramm an den Start. Sie erreichte erneut das Finale und setzte sich dort mit 3:2 gegen Raya Marinova aus Bulgarien durch. Damit gewann sie ihren World-Cup-Titel.

Vater und Sohn Herzog holen gemeinsam Silber

Orell Herzog aus Ramstein kämpfte sich im Pointfighting bis 37 Kilogramm ebenfalls bis ins Finale. Auf dem Weg dorthin gewann er vier Kämpfe. Im Finale musste er sich Kevin Constantin Vrasneag aus England geschlagen geben und holte Silber. Eine weitere Silbermedaille ging an seinen Vater Kim Herzog. Der 47-Jährige hatte seine aktive Karriere bereits beendet, kehrte für den World Cup aber noch einmal auf die internationale Wettkampfbühne zurück.

Auch er erreichte das Finale. Dort unterlag er Singh Gurmare aus Großbritannien. Vater und Sohn standen damit beim selben internationalen Turnier jeweils auf dem Podest.

Brzenk und Herzog fahren zur Nachwuchs-WM

Für Artilla Zahn aus Gensingen und Maximilian Berg aus Ebernburg war Budapest der erste World Cup. Beide schieden in ihren Wettbewerben ohne Medaille aus. Für Celine Brzenk und Orell Herzog geht die internationale Saison dagegen direkt weiter. Beide gehören dem Bundeskader an und nehmen zunächst an einem Lehrgang in Sundern teil.

Vom 18. bis 27. September stehen anschließend die Nachwuchs-Weltmeisterschaften der WAKO im italienischen Jesolo an. Dort sollen Brzenk und Herzog im Pointfighting antreten.

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