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Mainz-Bingen vernetzt Fachstellen für Integration

Bild: v.l.n.r. Sebastian Kimnach Abteilungsleiter Jobcenter Mainz-Bingen, zweite Kreisbeigeordnete Almut Schutlheiß-Lehn, Linda Blessing und Janine Göthling vom Integrationsbüro der Kreisverwaltung Mainz-Bingen (Copyright Kreisverwaltung Mainz-Bingen)

Der Landkreis Mainz-Bingen bringt im Lotsenhaus verschiedene Fachstellen zusammen, die sich mit Migration, Integration und Arbeitsmarkt beschäftigen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu verbessern und zugewanderte Menschen beim Einstieg in Ausbildung und Arbeit gezielter zu unterstützen.

Denn auf dem Weg in den Arbeitsmarkt sind oft mehrere Stellen beteiligt. Dabei geht es unter anderem um Beratung, Aufenthaltsfragen, die Anerkennung von Abschlüssen oder die Suche nach einem Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsplatz.

Mehrere Fachstellen arbeiten zusammen

Am Lotsenhaus beteiligen sich verschiedene Bereiche der Kreisverwaltung. Außerdem wirken das Jobcenter, die Agentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer mit. Hinzu kommen unter anderem die Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration, die Kreisvolkshochschule und die Stadt Ingelheim. Je nach Thema können weitere Stellen dazukommen.

Dadurch sollen die Ansprechpartner ihre Informationen schneller austauschen können. Gleichzeitig können sie bei Fragen, die mehrere Zuständigkeiten betreffen, gemeinsam nach Lösungen suchen.

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Auch konkrete Fälle stehen auf der Tagesordnung

Neben allgemeinen Themen besprechen die Beteiligten bei Bedarf auch einzelne Fälle aus ihrer täglichen Arbeit. Dadurch sollen lange Abstimmungswege vermieden werden. Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn betont, dass Arbeitsmarktintegration nicht allein durch eine einzelne Stelle gelingen könne. Deshalb brauche es abgestimmte Angebote und direkte Wege zwischen den verschiedenen Ansprechpartnern.

Grundsicherung und Jugendamt waren Thema

Beim aktuellen Treffen beschäftigten sich die Teilnehmer unter anderem mit gesetzlichen Entwicklungen im Bereich der Grundsicherung. Außerdem stellte sich das Team für unbegleitete minderjährige Ausländer vor. Es gehört zum Jugendamt und übernimmt dort die entsprechenden Aufgaben.

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