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Deutsche Glasfaser zieht sich aus zwei Alzeyer Stadtteilen zurück

Symbolbild KI-generiert

Der geplante Glasfaserausbau in den Alzeyer Stadtteilen Heimersheim und Schafhausen kommt vorerst nicht. Deutsche Glasfaser hat das Projekt zurückgezogen. Die Stadt Alzey will deshalb nun andere Anbieter ansprechen und nach einer Alternative suchen.

Zuvor hatte das Unternehmen die Nachfragebündelung abgeschlossen und zunächst ein positives Signal für den Ausbau gegeben.

Kosten machen eigenwirtschaftlichen Ausbau unmöglich

Als Grund für den Rückzug nennt Deutsche Glasfaser die derzeit schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Demnach übersteigen die erwarteten Kosten inzwischen deutlich die ursprüngliche Kalkulation. Deshalb könne das Unternehmen den Ausbau nicht mehr eigenwirtschaftlich umsetzen.

Einige Interessenten hatten während der Nachfragebündelung bereits Verträge abgeschlossen. Daraus entstehen ihnen laut Mitteilung keine Verpflichtungen. Deutsche Glasfaser will die Betroffenen direkt informieren.

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Stadt Alzey sucht nach anderen Anbietern

Die Stadt will den Glasfaserausbau in den beiden Stadtteilen trotz der Absage weiter vorantreiben. Bürgermeister Steffen Jung bezeichnete den Rückzug als schlechte Nachricht für die Bürger und die Stadt.

Besonders bedauerlich sei, dass die Nachfragebündelung ein großes Interesse in Heimersheim und Schafhausen gezeigt habe. Trotzdem komme der Ausbau nun nicht zustande.

„Wir werden jetzt die Initiative ergreifen und Glasfaseranbieter kontaktieren“, kündigt Jung an. Ziel sei es, Unternehmen zu finden, die einen eigenwirtschaftlichen Ausbau in beiden Stadtteilen prüfen.

Bürger sollen über weitere Entwicklung informiert werden

Sobald potenzielle neue Partner konkrete Rückmeldungen geben, will die Stadt die Bürger in Heimersheim und Schafhausen informieren.

Nach Angaben der Stadt steht die Entscheidung von Deutsche Glasfaser zudem nicht für sich allein. Auch andere Glasfaseranbieter hätten zuletzt Projekte pausiert oder zurückgezogen. Als Gründe nennt die Stadt unter anderem gestiegene Baukosten, Materialengpässe und schwierigere Finanzierungsbedingungen.

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Geraldine Werner arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen. Ihr Ziel ist es, Leserinnen und Leser zuverlässig und verständlich zu informieren.