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Tipps für heiße Sommertage

Tipps für heiße Sommertage
Symbolbild. Quelle: RosZie

Steigende Temperaturen und immer häufigere Hitzewellen stellen eine zunehmende Belastung für die Gesundheit dar. Da die Region Bad Kreuznach regelmäßig zu den Hitzehotspots in Deutschland zählt, informiert das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung über einfache Maßnahmen, mit denen sich gesundheitliche Risiken verringern lassen. Das sind die Tipps für heiße Sommertage!

Gesundheitsamt gibt Tipps für heiße Sommertage

„Hitze beeinträchtigt nicht nur den Komfort, sondern ist ein ernstzunehmender Gesundheitsfaktor. Mit kleinen Verhaltensänderungen kann jede und jeder Einzelne viel für die eigene Gesundheit tun“, betont die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. med. Anja Brilmayer.

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Ausreichend trinken und den Kreislauf schützen

Der wichtigste Schutz vor hitzebedingten Kreislaufproblemen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr – möglichst bevor das Durstgefühl einsetzt. Empfohlen werden täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit, bei großer Hitze auch mehr, sofern keine ärztlichen Einschränkungen bestehen.

Geeignet sind Wasser, ungesüßte Tees und stark verdünnte Saftschorlen. Alkohol sowie zuckerhaltige Getränke sollten möglichst vermieden werden, da sie den Kreislauf zusätzlich belasten. Eine gut sichtbar platzierte Trinkflasche kann dabei helfen, regelmäßig ans Trinken zu denken.

Wohnung kühl halten und Tagesablauf anpassen

Auch in den eigenen vier Wänden lässt sich die Hitze mit einfachen Maßnahmen reduzieren. Früh morgens und spät abends sollte kräftig stoßgelüftet werden, während tagsüber die Fenster – insbesondere auf der Sonnenseite – geschlossen bleiben sollten. Rollos, Jalousien oder helle Vorhänge schützen zusätzlich vor Sonneneinstrahlung.

Außerdem empfiehlt das Gesundheitsamt, Elektrogeräte nur bei Bedarf einzuschalten und während der heißesten Stunden möglichst auf Backofen und Herd zu verzichten.

Leichte, luftige Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen sowie helle Farben sorgen für zusätzlichen Schutz. Körperlich anstrengende Tätigkeiten sollten möglichst auf die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Sind Aktivitäten in der Hitze unvermeidbar, sollten regelmäßige Pausen im Schatten eingelegt sowie ausreichend getrunken werden. Zudem wird ein Sonnenschutz mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 und eine Kopfbedeckung empfohlen.

Leichte Ernährung und Rücksicht auf Mitmenschen

Auch die Ernährung kann an heißen Tagen angepasst werden. Gemüse, Obst, Salate sowie leichte Eiweißquellen wie Joghurt, Fisch oder Hülsenfrüchte entlasten den Körper. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt gelten als günstiger als wenige große Portionen. Da beim Schwitzen auch Mineralsalze verloren gehen, sollte Salz nicht übermäßig reduziert werden. Bei Unsicherheiten wird ein ärztliches Gespräch empfohlen.

Wer die Mittagshitze meidet und eine kurze Ruhepause oder einen Mittagsschlaf einlegt, unterstützt die Regeneration des Körpers. „Hitze betrifft zwar alle Menschen, aber nicht alle gleichermaßen. Ältere Nachbarn, alleinlebende Personen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen sind besonders gefährdet – ein kurzer Anruf oder Besuch kann in dieser Zeit viel bedeuten. Wer nachfragt, ob ausreichend getrunken wird, und gegebenenfalls Hilfe beim Einkaufen oder Lüften anbietet, leistet einen wertvollen Beitrag“, erklärt Dr. Anja Brilmayer.

Besonders bei Kindern ist Vorsicht geboten. Sie dürfen ebenso wie Tiere niemals in einem geparkten Auto zurückgelassen werden. Ausreichender Sonnenschutz und genügend Flüssigkeit sind unbedingt sicherzustellen.

Warnsignale ernst nehmen

Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirrtheit, Konzentrationsstörungen, ungewöhnliche Müdigkeit oder sehr trockene Haut ohne Schweiß trotz Hitze können auf eine Überhitzung hinweisen. In diesen Fällen sollte der Körper sofort gekühlt werden. Betroffene sollten trinken und sich ausruhen. Verbessert sich der Zustand nicht oder verschlechtert er sich, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Im Notfall gilt: 112 wählen.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.

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