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Ermittlungen zur Brandursache am Rotenfels bei Traisen sind abgeschlossen

Bild: KI-unterstützt

Die Ermittlungen zur Ursache des Waldbrands am Rotenfels bei Traisen sind abgeschlossen. Nach Angaben der Polizei kann nicht ausgeschlossen werden, dass im Boden liegende Weltkriegsmunition den Brand ausgelöst hat.

Die Kriminalinspektion Bad Kreuznach hat die Ermittlungen zur Ursache des Waldbrands am Rotenfels bei Traisen abgeschlossen. Das Feuer war am 27. Juni ausgebrochen und hatte rund 30 Hektar Waldfläche erfasst. Eine eindeutige Ursache konnte nach Angaben der Polizei nicht festgestellt werden. Als mögliche Ursache kommt demnach im Boden liegende Weltkriegsmunition infrage.

Ermittlungen auf 2.500 Quadratmetern

Für die Untersuchungen zog die Polizei den Kampfmittelräumdienst hinzu. Die Ermittler grenzten eine rund 2.500 Quadratmeter große Fläche als möglichen Brandausbruchsbereich ein. Dort zeigte sich ein starkes Schadensbild. Buschwerk war vollständig verbrannt, Bäume waren teilweise umgestürzt oder bis in mehrere Meter Höhe stark beschädigt. Auch der Boden war durch das Feuer stark verbrannt und sandig geworden.

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Hinweise auf Munition im Boden

Während der Ermittlungen fanden sich Hinweise darauf, dass Weltkriegsmunition im Boden durch die Hitze des Feuers reagiert haben könnte. Bereits während und nach den Löscharbeiten waren in dem Gebiet Gegenstände entdeckt worden, die der Kampfmittelräumdienst als Munition sowie Munitions- und Splitterteile einschätzte.

Keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung

Nach Angaben der Polizei gibt es keine konkreten Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung. Eine fahrlässige Ursache, etwa durch eine weggeworfene Zigarettenkippe, kann zwar nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die Ermittler halten dieses Szenario aber für eher unwahrscheinlich. Als Grund nennt die Polizei, dass die vermutete Ausbruchsstelle abseits der vorhandenen Wege liegt.

Explosionen erschwerten Löscharbeiten

Während des Brandes war es zu mehreren Explosionen gekommen. Deshalb musste der Bereich nach Rücksprache mit dem Kampfmittelräumdienst in einem Radius von einem Kilometer geräumt werden. Die Löscharbeiten wurden zeitweise unterbrochen. Dadurch konnte sich das Feuer weiter ausbreiten. Auch Traisen musste evakuiert werden. Vollständig gelöscht war der Brand erst am 1. Juli.

Eine abschließende Feststellung der Brandursache ist laut Polizei nicht möglich.

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