Mehrere größere Wald- und Vegetationsbrände haben in den vergangenen Wochen auch die Einsatzkräfte in der Nahe-Region gefordert. Betroffen waren unter anderem Traisen im Landkreis Bad Kreuznach sowie Reichenbach und Schwollen im Landkreis Birkenfeld.
Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Innenministeriums waren die Einsätze teilweise besonders anspruchsvoll. Dabei arbeiteten örtliche Feuerwehren, überörtliche Einheiten und Spezialkräfte des Landes zusammen.
Rund 450 Einsatzkräfte bei Brand in Traisen
In Traisen brannten Anfang Juli rund 5,4 Hektar Fläche. In der Spitze waren dort etwa 450 Einsatzkräfte beteiligt. Ende Juli kam es außerdem bei Reichenbach im Landkreis Birkenfeld zu einem größeren Waldbrand. Mehr als 22 Hektar waren betroffen, mehr als 180 Einsatzkräfte rückten aus.
Auch bei Schwollen im Landkreis Birkenfeld brannte Mitte August eine Fläche von rund vier Hektar.
Spezialtechnik und Unterstützung aus der Landwirtschaft
Bei größeren Bränden kamen unter anderem Waldbrandzüge, spezielle Tanklöschfahrzeuge und Drohnen zum Einsatz. Je nach Lage unterstützten zudem Polizeihubschrauber, das Technische Hilfswerk und weitere Hilfsorganisationen. Darüber hinaus halfen bei einzelnen Einsätzen Landwirte und Winzer mit ihren Fahrzeugen und Geräten.
Landesweit zahlreiche Brände seit Ende Juni
Zwischen Ende Juni und Mitte August standen nach Angaben des Landes 41 einsatzbezogene Lagemeldungen unmittelbar mit Wald-, Flächen- und Vegetationsbränden in Verbindung. Auch nach dem Löschen ist die Arbeit teilweise noch nicht beendet. Bei größeren Bränden laufen weiterhin Kontrollen und Nachlöscharbeiten, damit versteckte Glutnester nicht erneut aufflammen.
Das Land will die Einsätze nun gemeinsam auswerten und prüfen, ob bei den bestehenden Strukturen weiterer Verbesserungsbedarf besteht.
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