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Neues Grün für Alzeys historischen Eingang

Quelle: Stadtverwaltung Alzey

Das Scheu-Denkmal in Alzey präsentiert sich seit Anfang Mai in neuer Umgebung. Die Stadt hat die Grünfläche an der Klosterstraße umfassend neugestaltet. Dadurch wirkt der Bereich an der historischen Stadtmauer deutlich freundlicher. Gleichzeitig stärkt die Maßnahme die Artenvielfalt und verbessert den ersten Eindruck für Besucher der Innenstadt.

Wichtiger Ort für Gäste und Einheimische

Das Denkmal erinnert an den bekannten Rebenzüchter Georg Scheu. Nach ihm trägt die Scheurebe ihren Namen. Die Rebsorte entstand in Alzey und genießt bis heute große Bekanntheit. Auch das Weinfest „Scheu Time“ knüpft an dieses wichtige Kapitel der Stadtgeschichte an. Darüber hinaus besitzt die Fläche eine besondere Lage. Die Bushaltestelle Klosterstraße sowie nahegelegene Parkplätze befinden sich direkt am Areal. Zudem liegen die Tourist Information, das Museum, die Steinhalle und der Zugang zur Fußgängerzone in unmittelbarer Nähe. Viele Gäste betreten deshalb hier erstmals die Innenstadt.

„Georg Scheu und die Scheurebe gehören fest zu Alzey. Deshalb freut es mich sehr, dass das Scheu-Denkmal nun einen Rahmen bekommt, der diesem Ort gerecht wird“, sagt Bürgermeister Steffen Jung.

Artenreiche Pflanzen für mehr Biodiversität

Bei der Umgestaltung achtete die Stadt auf den Schutz des vorhandenen Baumbestandes und der historischen Stadtmauer. Der bisherige Strauchbewuchs wich einer abwechslungsreichen und standortgerechten Bepflanzung. Nun wachsen dort Astern, Glockenblumen, Bergenien, Herbst- und Waldanemonen, Akeleien, Storchschnabel sowie verschiedene Gräser und Farne. Zusätzlich ergänzt künftig eine Reihe von Eiben die Gestaltung hinter dem Denkmal. Die Pflanzen sollen als Formhecke wachsen und das Gesamtbild abrunden. Im Herbst folgen außerdem Osterglocken und Traubenhyazinthen. Dadurch entstehen über viele Monate hinweg Blütenflächen für Insekten. Gleichzeitig verändert sich das Erscheinungsbild der Anlage im Jahresverlauf immer wieder.

Förderung entlastet den Stadthaushalt

Möglich wurde die Neugestaltung durch das Landesprogramm „Innenstadtimpulse“. Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt 90 Prozent der Kosten. Die Gesamtinvestition liegt bei rund 18.000 Euro. Für die Stadt Alzey bleibt damit ein Eigenanteil von etwa 1.800 Euro.

„Uns war wichtig, nicht einfach nur neu zu bepflanzen, sondern eine Fläche zu schaffen, die dauerhaft funktioniert“, erklärt Michaela Drossard, Sachgebietsleiterin für Umwelt und Klimaschutz.

Mit der Aufwertung des Areals setzt Alzey seinen Kurs für eine attraktivere Innenstadt fort. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie gezielte Maßnahmen das Stadtbild verbessern und die biologische Vielfalt fördern können.

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Thorsten Subat arbeitet als Redaktionsleiter bei Rhein Nahe Direkt.
Sein Fokus liegt auf kommunalen Themen, Veranstaltungen und gesellschaftlich relevanten Entwicklungen. Dabei legt er Wert auf gründliche Recherche und verständliche Darstellung komplexer Themen.