Die vierte Jobmesse für Zugewanderte in Bad Kreuznach hat zahlreiche Menschen erreicht. Rund 450 Zugewanderte nutzten die Gelegenheit, sich in der Theodor-Fliedner-Halle über berufliche Perspektiven in der Region zu informieren.
Die Industrie- und Handelskammer Koblenz organisierte die Veranstaltung gemeinsam mit der Handwerkskammer Koblenz, dem Jobcenter, der Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück, der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, der Stadt und dem Kreis Bad Kreuznach sowie dem Beirat für Migration und Integration.
Arbeitgeber und Bewerber zusammenbringen
Insgesamt präsentierten sich 20 Arbeitgeber auf der Messe. Dabei standen vor allem Einstiegsmöglichkeiten in technischen Berufen, der Gastronomie, der Logistik und der Pflege im Mittelpunkt.
IHK-Vizepräsident Matthias Ess erklärte, dass viele Unternehmen in der Region Mitarbeiter suchen, während gleichzeitig zahlreiche Zugewanderte über passende Qualifikationen verfügen. Deshalb sei es wichtig, beide Seiten stärker miteinander zu vernetzen.
Unterstützung bei Sprache und Anerkennung
Damit die Gespräche erfolgreich verlaufen konnten, standen mehrere Dolmetscher zur Verfügung. Zusätzlich brachten einige Unternehmen mehrsprachige Mitarbeiter mit, um die Verständigung zu erleichtern.
Darüber hinaus erhielten Besucher kostenlose Beratungen zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Außerdem informierten Fachleute über Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung sowie über den Weg in die Selbstständigkeit.
Positive Bilanz der Veranstalter
Nach Angaben der Organisatoren führten die Unternehmen zahlreiche Gespräche mit potenziellen neuen Mitarbeitern. Gleichzeitig hoben viele Arbeitgeber die hohe Motivation der Bewerber hervor.
Die Jobmesse soll dazu beitragen, Zugewanderten den Einstieg in den regionalen Arbeitsmarkt zu erleichtern und gleichzeitig Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen.


