Nachdem es im vergangenen Jahr keine Bewerbungen für das Amt der Nahe-Weinmajestät gab, hat Weinland Nahe jetzt ein komplett neues Konzept vorgestellt. Ziel ist es, das Amt moderner und attraktiver für junge Menschen zu gestalten.
Fokus liegt künftig stärker auf Persönlichkeit und Förderung
Künftig soll nicht mehr nur die klassische Repräsentation im Mittelpunkt stehen. Stattdessen wird das Amt stärker als Förderprogramm für junge Talente verstanden.
Pauline Baumberger-Brand von Weinland Nahe erklärt, dass vor allem Leidenschaft für die Region und Persönlichkeit entscheidend seien. Fachwissen rund um Wein müsse nicht mehr vollständig vorhanden sein und erschließe sich während der Amtszeit durch Seminare.
Social Media wird wichtiger Bestandteil des Amts
Auch Social Media spielt künftig eine deutlich größere Rolle. Die Weinmajestät soll deshalb nicht mehr ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, sondern zusätzlich auf Minijob-Basis angestellt werden.
Damit wolle man den gestiegenen Aufwand in der Außenkommunikation berücksichtigen.
Künftig nur noch eine Weinmajestät
Eine weitere große Änderung: Statt Weinkönig/in und Prinz/essin wird es künftig nur noch eine einzelne Weinmajestät geben. Dadurch soll individueller auf die jeweilige Person eingegangen werden können.
Auch das Auswahlverfahren wird verändert. Statt eines öffentlichen Wahlabends entscheidet künftig ein 15-köpfiges Gremium aus Bereichen wie Tourismus, Politik und Weinwirtschaft anhand eines festen Kriterienkatalogs.
Infoabend für Interessierte geplant
Wer Interesse an dem Amt hat, kann sich ab sofort bewerben. Gesucht werden junge Menschen mit Leidenschaft für die Nahe-Region, Spaß an Social Media und Interesse am Ehrenamt.
Ein unverbindlicher Infoabend mit ehemaligen Weinmajestäten findet am 24. Juni um 19 Uhr in der Nahewein-Vinothek statt.


