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Denkmalschutz fördert Sicherung der Villa Sachsen in Bingen

Quelle: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Bolz

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die Sicherung der historischen Burgruine im Hanggarten der Villa Sachsen in Bingen mit 55.000 Euro. Die Förderung soll dazu beitragen, akute Schäden zu beseitigen und die denkmalgeschützte Anlage langfristig zu erhalten.

Der Fördervertrag wird am 10. Juni an der Villa Sachsen symbolisch übergeben.

Aussichtsturm nach Brandschaden weiter gefährdet

Die geförderten Arbeiten umfassen zunächst Maurerarbeiten an der Burgruine. Im Mittelpunkt steht dabei der Aussichtsturm, der Brandschäden aus dem Jahr 2002 trägt.

Durch die nun geplanten Maßnahmen sollen historische Oberflächen, Putz- und Farbfassungen im Inneren des Turms erhalten werden. Weitere Sanierungsarbeiten sind bereits vorgesehen.

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Besonderes Gartendenkmal am Rochusberg

Die Burgruine gehört zur spätromantischen Parkanlage der Villa Sachsen oberhalb des Rheins am Rochusberg. Das Ensemble umfasst unter anderem einen Aussichtsturm, Mauerwerke sowie historische Wasseranlagen.

Die Villa Sachsen entstand ab 1843 als klassizistisches Herrenhaus und man erweiterte sie später zu einer weitläufigen Parkanlage. Seit den 1990er-Jahren nutzt die buddhistische Glaubensgemeinschaft Soka Gakkai das Anwesen als Kulturzentrum.

Bedeutung für die Bundesgartenschau 2029

Langfristig soll die Sanierung von Burgruine und Hanggarten fortgesetzt werden. Die Anlage gilt als eines der bedeutendsten Gartendenkmäler der Region.

Auch für die Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal spielt die Villa Sachsen eine Rolle. Geplant ist, die historische Anlage künftig unter anderem beim Tag des offenen Denkmals mit Führungen für Besucher zugänglich zu machen.

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Geraldine Werner arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.
Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen. Ihr Ziel ist es, Leserinnen und Leser zuverlässig und verständlich zu informieren.