Start » Nachrichten » Bingen am Rhein » TH Bingen verstärkt Informatikteam mit neuem Professor
Veröffentlicht in

TH Bingen verstärkt Informatikteam mit neuem Professor

Quelle: Markus Dittrich | TH Bingen

Die Technische Hochschule Bingen hat Prof. Dr. Maximilian Schüngel-Nakelski als Professor für Netzwerke und IT-Sicherheit berufen. Seit dem 1. Mai 2026 lehrt er an der Hochschule und übernimmt das Fachgebiet im Informatikbereich.

Der 33-Jährige studierte Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Darmstadt. Im Jahr 2022 promovierte er dort im Promotionszentrum „Angewandte Informatik“.

Fokus auf Netzwerke und IT-Sicherheit

Schüngel-Nakelski beschäftigt sich insbesondere mit Netzwerkarchitekturen und deren Ausfallsicherheit. Sein Ziel ist es, Kommunikationssysteme möglichst zuverlässig zu gestalten und Unterbrechungen zu vermeiden.

Dabei setzt er auf Open-Source-Software. Nach seiner Auffassung stärkt frei zugänglicher Quellcode die technologische Unabhängigkeit und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern.

Kritisches Denken als wichtiger Bestandteil

In seiner Lehre möchte der neue Professor nicht nur technisches Wissen vermitteln. Ebenso wichtig sind ihm kritisches Denken und eine gesunde Skepsis gegenüber Technologien.

Studierende sollen verstehen, wie digitale Systeme funktionieren, aber auch, warum sie eingesetzt werden und welche Probleme sie lösen. Diese Fähigkeiten sieht Schüngel-Nakelski als wichtige Grundlage für Innovationen in Wissenschaft und Beruf.

Hochschule begrüßt neue Expertise

Die TH Bingen sieht die Berufung als Gewinn für den Informatikbereich. Mit seiner Erfahrung im Bereich Netzwerke und IT-Sicherheit bringt Schüngel-Nakelski zusätzliche Expertise an die Hochschule.

Neben seiner Arbeit an der Hochschule widmet sich der dreifache Vater in seiner Freizeit handwerklichen Projekten. Dazu gehören unter anderem der Möbelbau und Anwendungen mit dem 3D-Drucker.

Anzeige

Paul Calmund arbeitet als Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Sein Fokus liegt auf der Berichterstattung über regionale Ereignisse, Polizeimeldungen und lokale Entwicklungen. Dabei legt er großen Wert auf Fakten, Übersichtlichkeit und Leserfreundlichkeit.