Mit der feierlichen Einweihung der Skulptur „Futura Vinea“ hat die Kreisverwaltung Mainz-Bingen das Projekt „Kunst am Bau“ am neuen Dienstgebäude abgeschlossen. Das Kunstwerk des Künstlers Christian Odzuck ergänzt das bereits Anfang des Jahres vorgestellte Wandkunstwerk „Freundschaftstapete“.
Verbindung von Weinbau und Innovation
Die Skulptur greift die lange Weinbautradition des Landkreises Mainz-Bingen auf. Ausgangspunkt der Gestaltung ist die Knospe einer Weinrebe, die für Wachstum, Entwicklung und Erneuerung steht.
Aus diesem Motiv entwickelte Künstler Christian Odzuck zwei futuristisch wirkende Skulpturen. Sie sollen Natur, Wissenschaft und technologische Innovation miteinander verbinden. Außerdem orientiert sich die Farbgestaltung an jungen Weinrebenknospen und greift Grün-, Braun- und Rosatöne auf.
Kunstwerk aus dem 3D-Drucker
Besonders ist auch die Herstellung des Werks. Die Skulpturen wurden im additiven 3D-Betondruckverfahren aus dem nachhaltigen Werkstoff Econit gefertigt. Nach Angaben der Kreisverwaltung handelt es sich dabei um das weltweit erste Kunstwerk dieser Größenordnung, das mit dieser Technologie umgesetzt wurde.
Landrat Thomas Barth bezeichnete Kunst als wichtigen Ausdruck von Identität und Offenheit. Denn Projekte wie „Futura Vinea“ stünden für die Verbindung von Tradition und Zukunft im Landkreis Mainz-Bingen.
Landesförderung machte Projekt möglich
Die Umsetzung von „Kunst am Bau“ war eine Voraussetzung für die Landesförderung des Neubaus der Kreisverwaltung. Dafür standen insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung.
Die Auswahl der Kunstwerke erfolgte über einen Wettbewerb mit 16 Künstlerinnen und Künstlern. Dabei entschied sich eine Fachjury für die Entwürfe von Christian Odzuck und Bastian Muhr.
Mit der „Freundschaftstapete“ im Innenbereich und der neuen Skulptur „Futura Vinea“ im Außenbereich ist das Kunstprojekt nun vollständig umgesetzt. Beide Werke stehen nach Angaben der Kreisverwaltung für Freundschaft, Wachstum und Offenheit für Neues.


