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Neun Einsätze in 48 Stunden fordern Feuerwehren

Neun Einsätze in 48 Stunden fordern Feuerwehren
Quelle: Feuerwehr Sprendlingen, Stefan Schramm

Die Feuerwehren Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen standen am vergangenen Wochenende vor außergewöhnlichen Herausforderungen. Innerhalb von nur 48 Stunden mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte insgesamt neun Einsätze bewältigen. Dabei reichte das Spektrum von einem Großbrand bis hin zu technischen Hilfeleistungen und Verkehrsunfällen.

Großbrand in Welgesheim fordert Hunderte Helfer

Besonders im Fokus stand der Großbrand auf dem Betriebshof eines Entsorgungsunternehmens in Welgesheim. Mehr als 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und weiteren Hilfsorganisationen kämpften über viele Stunden gegen die Flammen. Hohe Temperaturen und starke Rauchentwicklung erschwerten die Arbeiten zusätzlich. Bürgermeister Manfred Scherer würdigte den Einsatz der Helfer ausdrücklich.

Wir können den Einsatzkräften gar nicht genug dafür danken, dass Sie ihre Zeit opfern und letztlich, dies hat die Zahl von 13 verletzten Hilfskräften gezeigt, auch bereit sind, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, um Einsätze im Sinne unserer Bevölkerung abzuarbeiten“, erklärte Scherer.

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Neun Einsätze innerhalb von zwei Tagen

Neben dem Großbrand mussten die Feuerwehren acht weitere Einsätze bewältigen. Dazu gehörten fehlausgelöste Brandmeldeanlagen, eine Tierrettung, die Unterstützung bei einem medizinischen Notfall sowie ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn.

Unsere Feuerwehren der Verbandsgemeinde mussten neben dem Großbrand in Welgesheim acht weitere Einsätze abarbeiten – also insgesamt 9 Einsätze innerhalb von gerade einmal 48 Stunden. Die Leistung dahinter ist unglaublich und mehr als beachtlich“, betonte der Bürgermeister.

Belastung endet nicht mit dem Einsatz

Viele Einsätze stellen die Helfer nicht nur körperlich, sondern auch psychisch vor Herausforderungen. Besonders belastend sind Situationen, in denen Menschen nicht mehr geholfen werden kann. Hinzu kommen umfangreiche Nacharbeiten nach jedem Einsatz. Gerade nach Großschadenslagen müssen Fahrzeuge, Geräte und Ausrüstung wieder vollständig einsatzbereit gemacht werden. Diese Arbeiten dauern oftmals noch viele Stunden oder sogar Tage an.

Zum Abschluss richtete Scherer seinen Dank an alle Einsatzkräfte: „Ohne Euch würden wir alle bei Bränden, Unfällen oder anderen Unglücken vergeblich auf Hilfe warten. Danke, dass Ihr Euch für uns und unsere Region einsetzt – zu jeder Tages- und Nachtzeit“.

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Lisa Jäger arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen.