Bernhard Schneider ist mit der Landesehrennadel Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Landrat Miroslaw Kowalski überreichte die Auszeichnung im Auftrag von Ministerpräsident Alexander Schweitzer in der jüngsten Kreistagssitzung.
Jahrzehntelanger Einsatz für den Brandschutz
Der 67-jährige Hoppstädtener hat sich über Jahrzehnte hinweg in besonderer Weise um den Brandschutz verdient gemacht. Bereits zuvor wurde sein Engagement mit höchsten Auszeichnungen gewürdigt, darunter das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold.
Schneider war 27 Jahre Wehrleiter und 14 Jahre Jugendwart der Verbandsgemeinde Birkenfeld. Darüber hinaus engagierte er sich 13 Jahre als stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur sowie sieben Jahre als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands. Über 30 Jahre wirkte er als Hauptwertungsrichter und ist inzwischen Ehrenvorsitzender.
Grenzübergreifende Partnerschaften geprägt
Besonders nachhaltig wirkte sein Einsatz für den fachlichen Austausch über Landesgrenzen hinweg. Er initiierte sogenannte Grenzlandtreffen mit saarländischen Feuerwehren und pflegte bereits kurz nach dem Fall der Berliner Mauer Kontakte zu Wehren in Thüringen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Partnerschaft mit den Feuerwehren in Zebowice und Radawie, die 1995 begann und 2011 in eine offizielle Partnerschaft mündete. Landrat Kowalski hob hervor, dass Schneiders persönliches Engagement maßgeblich dazu beigetragen habe, diese Verbindungen dauerhaft zu festigen.
Engagement auch in Kommunalpolitik und Ehrenamt
Neben seinem Einsatz für die Feuerwehr war Bernhard Schneider von 2004 bis 2024 Mitglied im Verbandsgemeinderat Birkenfeld für die CDU-Fraktion. Seine Wahlergebnisse spiegelten laut Kowalski das große Vertrauen der Bevölkerung wider.
Seit 1994 ist er zudem Jagdvorsteher in Hoppstädten. Auch im kulturellen Leben seines Heimatortes engagierte er sich, unter anderem im Schubkarrenrennkomitee.
Bei der Verleihung würdigte der Landrat Schneider als „Feuerwehrmann mit Leib und Seele“. In seinen Dankesworten versprach der Geehrte, sich weiterhin für das Gemeinwesen einzusetzen.


