Der Wohnpark Schönenwald in Birkenfeld steht kurz vor dem Start. Bereits am 1. Juni ziehen die ersten Mieter in die sanierten Gebäude ein. Zuvor besuchte der Aufsichtsrat der Kreissiedlungsgesellschaft Birkenfeld, kurz KSG, ein letztes Mal die Baustelle.
Großes Interesse an den Wohnungen
Schon bei den Besichtigungstagen im November 2025 zeigte sich das große Interesse. Rund 250 Besucher informierten sich damals über die zwölf Wohnungen. Besonders die kleineren Wohnungen waren stark gefragt. KSG-Geschäftsführer Michael Schunck zeigte sich mit dem Verlauf des Projekts zufrieden. Die Arbeiten dauerten rund zwei Jahre. Außerdem setzte die KSG fast ausschließlich auf Firmen aus der Region.
Moderne Technik und erneuerbare Energien
Der Wohnpark erfüllt den Effizienzhaus-Standard „KfW 70“. Die Investitionssumme liegt bei gut drei Millionen Euro. Zur Ausstattung gehören eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und Photovoltaikmodule auf dem Dach. Zusätzlich nutzt die KSG ein Mieterstrommodell. Dadurch profitieren die Bewohner direkt vom selbst erzeugten Strom. Für jede Wohnung ist außerdem eine Ladestation für E-Autos vorgesehen.
Die neuen Bewohner stammen überwiegend aus der Region Birkenfeld. Die Altersstruktur reicht von jungen Paaren bis zu Senioren. Einige Bewohner gaben ihr Eigenheim auf und entschieden sich bewusst für barrierearmes Wohnen.
Wohnpark ergänzt Heinrich-Hertz-Campus
Die Außenanlage befindet sich noch im Ausbau. Geplant sind unter anderem eine Grillstätte und große Rasenflächen. Gleichzeitig sollen die Bewohner möglichst wenig Pflegeaufwand haben. Die Mieten liegen zwischen elf und zwölf Euro pro Quadratmeter. Laut KSG hängt das mit den hohen Baukosten und der modernen Ausstattung zusammen. Landrat Miroslaw Kowalski sieht im Projekt einen wichtigen Schritt für die Kreisstadt. Auch Stadtbürgermeister Hans-Peter Lampel lobte den neuen Wohnpark. Er sprach von einer deutlichen optischen Aufwertung des gesamten Geländes.


