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Idar-Oberstein: Ausstellung der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück

Idar-Oberstein: Ausstellung der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück
Quelle: OIE

Ausstellung der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück endet nach drei Monaten

Die Ausstellung der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück im OIE-Verwaltungsgebäude in Idar-Oberstein ist nach fast drei Monaten zu Ende gegangen. Mit dem Abhängen der Bilder endet ein Kunstprojekt, das Menschen mit schweren Beeinträchtigungen eine öffentliche Plattform bot. Gezeigt wurden Acrylwerke von Künstlerinnen und Künstlern der Tagesförderstätte der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück. Die Arbeiten waren ausdrucksstark und persönlich, weil jede einzelne eine eigene Handschrift trug. Viele Beschäftigte des Verwaltungsgebäudes begegneten den Bildern täglich im Arbeitsalltag, und gleichzeitig entdeckten auch externe Besucher die Ausstellung während ihrer Termine im Haus.

Kunst ohne Grenzen im Verwaltungsgebäude

Die Ausstellung zeigte Werke, die authentisch und unverstellt wirken. Die Bilder spiegelten kreative Entwicklungen wider und boten Einblicke in das künstlerische Schaffen der beteiligten Menschen.

„Kunst kennt kein Geschlecht, keine Hautfarbe, keine Behinderung und keine Diskriminierung. Sie begegnet allen Menschen auf Augenhöhe und verbindet dort, wo Worte manchmal nicht ausreichen.“

Das sagte Angi Wida aus der Tagesförderstätte der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück über die Bedeutung des Projekts. Die Ausstellung setzte damit ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig wurde Kunst gezeigt, die unabhängig von Einschränkungen entsteht und eine eigene Ausdruckskraft besitzt.

Resonanz auf die Ausstellung der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück

Während der Ausstellungszeit begleiteten die Bilder den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter im Gebäude. Viele Menschen blieben stehen und betrachteten die Werke, während andere Gäste die Ausstellung zufällig entdeckten.

„Die Kunstwerke haben den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter begleitet. Die Werke wurden täglich wahrgenommen und immer wieder mit Anerkennung und bewundernden Blicken bedacht.“

Das erklärte Sascha Murphy, Betriebsratsvorsitzender der Westnetz. Für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler war die Präsentation im öffentlichen Raum eine besondere Form der Anerkennung. Die Lebenshilfe Rhein-Hunsrück bedankt sich bei allen Unterstützenden und Partnern, weil sie dieses Projekt ermöglicht haben.

Auch nach dem Ende der Ausstellung bleibt das Ziel bestehen, Menschen mit Beeinträchtigungen Sichtbarkeit und kreative Entfaltung zu ermöglichen.

Lena Winterfeld ist Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt und Antenne Bad Kreuznach und schreibt unter anderem für die Bereiche Wirtschaft und Politik.

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