Bei der Verleihung des Europapreises 2026 in der Staatskanzlei stehen auch mehrere Schulen aus der Nahe-Region im Fokus. Ausgezeichnet werden unter anderem Schüler der Alfred-Delp-Schule aus Hargesheim und des Sebastian-Münster-Gymnasiums aus Ingelheim.
Junge Stimmen aus der Region im Mittelpunkt
„Herzlichen Glückwunsch an alle Ausgezeichneten. Europa braucht Stimmen, die gehört werden. Genau das haben die Preisträger des Europapreises 2026 getan: Sie haben ihre Gedanken zu Europa als Poetry Slam vorgetragen. Das hält die europäische Idee lebendig. Junge Menschen wollen mitreden, wenn es um ihre Zukunft in Europa geht“, so Ministerpräsident Alexander Schweitzer.
Auch Staatssekretärin Heike Raab betont die Bedeutung der Beiträge. „Junge Menschen haben eine starke und unverzichtbare Stimme in Europa. Die ausgezeichneten Poetry-Slam-Beiträge zeigen eindrucksvoll, welche Hoffnungen und Träume junge Menschen mit Europa verbinden.”
Erfolge für Hargesheim und Ingelheim
Den ersten Preis in Höhe von 2.000 Euro erhält die Alfred-Delp-Schule aus Hargesheim. Die Klasse überzeugt mit ihrem Beitrag „WIR“, der das Gemeinschaftsgefühl in Europa in den Mittelpunkt stellt und Bezüge zur Europahymne herstellt.
Der dritte Preis in Höhe von 500 Euro geht an das Sebastian-Münster-Gymnasium aus Ingelheim. Die Jury würdigt die differenzierte Auseinandersetzung mit politischen Themen.
Wettbewerb rund um Europa
Der Wettbewerb steht unter dem Motto „ESC – European Slam Contest 2026“. Teilnehmer reichen kreative Poetry-Slam-Beiträge mit Europabezug ein, die von einer Jury bewertet werden.
Der Europapreis wird seit 1992 verliehen und soll das europapolitische Engagement stärken.


