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Neugeborenes Rehkitz in Wörrstadt von Hund getötet

Neugeborenes Rehkitz in Wörrstadt von Hund getötet
Symbolbild
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Ein erst wenige Tage altes Rehkitz ist am Dienstag in der Gemarkung Wörrstadt von einem Hund gerissen worden. Das Tier war nach Angaben der Verbandsgemeinde Wörrstadt rund zwei bis drei Tage alt.

Rehkitz in Wörrstadt

Der Hund hatte sich laut Aussage seines Halters während eines Spaziergangs von der Leine befreit, als dieser ihn bürsten wollte. Der Halter konnte das Tier nicht rechtzeitig einfangen. Später legte der Hund das gerissene Rehkitz vor dem Haus seines Besitzers ab.

Verbandsgemeinde appelliert an Hundehalter

Die Verbandsgemeinde Wörrstadt nimmt den Vorfall zum Anlass, erneut auf das richtige Verhalten während der Brut- und Setzzeit hinzuweisen. Gerade in dieser Zeit werden viele Jungtiere geboren. Da Rehkitze bei Gefahr instinktiv liegen bleiben und nicht flüchten, sind sie besonders gefährdet – sowohl durch landwirtschaftliche Maschinen als auch durch freilaufende Hunde.

„Wir appellieren noch einmal nachdrücklich an alle Hundehalte, ihre Hunde beim Spaziergang an der Leine zu führen und die Feld- und Wanderwege dabei nicht zu verlassen. Das Eltern- und Jungwild braucht störungsfreie Ruhezonen und vor allem freilaufende Hunde können eine ernste Gefahr für trächtige Tiere und brütende Vögel sowie deren Nachwuchs darstellen“, betont Stefan Haßler, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde.

Mögliche Konsequenzen für Hundehalter

Das Ordnungsamt weist zudem darauf hin, dass Hundehalter mit Strafen rechnen müssen, wenn ihre Tiere Wild hetzen oder reißen. In solchen Fällen kann ein Hund als gefährlich eingestuft werden. Die Haltung und das Ausführen solcher Tiere sind dann nur noch mit Genehmigung erlaubt.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.
Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.

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