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Das ändert sich jetzt für den Rettungsdienst in Bad Kreuznach

Das ändert sich jetzt für den Rettungsdienst in Bad Kreuznach
Symbolbild KI-generiert

Der Umbau des Rettungsdienstes im Rettungsdienstbereich Mainz läuft weiter auf Hochtouren. Auch der Landkreis Bad Kreuznach steht dabei besonders im Fokus. Nach Angaben des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst, Dr. Carsten Lott, werden seit zwei Jahren bestehende Strukturen überprüft, neue Konzepte entwickelt und Kapazitäten gezielt erweitert. Grundlage dafür seien umfangreiche Analysen, um notwendige Maßnahmen gegenüber den Krankenkassen als Kostenträger nachvollziehbar begründen zu können.

Rettungsdienst in Bad Kreuznach wird weiter ausgebaut

Dabei gehe es nicht darum, Kosten zu vermeiden, sondern die vorhandenen finanziellen Mittel so einzusetzen, dass sie den Bürgern im gesamten Rettungsdienstbereich bestmöglich zugutekommen.

Grundlage der Planungen ist die Hilfeleistungsfrist. Sie sieht vor, dass ein Rettungsmittel spätestens 15 Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintrifft. Im gesamten Rettungsdienstbereich Mainz, Worms sowie den Landkreisen Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Bad Kreuznach wird diese Vorgabe aktuell in 95,74 Prozent aller Einsätze eingehalten. Sie liegt damit über dem Bundesdurchschnitt.

Trotzdem werden Kommunen, in denen die Quote dauerhaft nicht erreicht wird, gezielt betrachtet. Bereits umgesetzt wurden unter anderem die neuen Außenstellen der Rettungswachen in Osthofen und Pferdsfeld, die seit dem vergangenen Jahr zur Entlastung beitragen.

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Bad Kreuznach spielt zentrale Rolle

Für Bad Kreuznach ist insbesondere das Pilotprojekt CoCare+ von Bedeutung. Es soll den Rettungsdienst bei Einsätzen mit niedriger Priorität entlasten und Ressourcen für medizinische Notfälle freihalten.

Darüber hinaus ist die Zusammenlegung der Leitstellen der Berufsfeuerwehren Mainz und Worms mit den Integrierten Rettungsleitstellen in Bad Kreuznach und Mainz vorgesehen. Ziel ist eine bessere Bündelung der vorhandenen Ressourcen.

Außerdem werden die Verteilung der Rettungsfahrzeuge, deren Einsatzzeiten sowie Standorte der Rettungswachen kontinuierlich anhand umfangreicher Einsatzdaten überprüft und optimiert.

Weitere Projekte für die kommenden Jahre

Zusätzlich arbeitet der Rettungsdienstbereich an einer Reihe weiterer Maßnahmen. Dazu gehören die Einführung des Telenotarztes am Standort der Universitätsmedizin Mainz. Aber auch eine digitale Patientenvoranmeldung, softwaregestützte Notrufabfragen sowie neue Vorgaben für Krankenfahrten, Hausnotrufeinsätze und Bluttransporte. Auch die Modernisierung und der Neubau von Rettungswachen werden vorbereitet.

Parallel sollen Projekte zur Ausbildung von Ersthelfern sowie eine App-basierte Ersthelferalarmierung dazu beitragen, die Zeit bis zur medizinischen Erstversorgung weiter zu verkürzen.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.