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Kreuznach: Funk & Pirro starten in Kajak-Cross-Qualifikation

Ricarda Funk startet in Kajak Cross Qualifikation
Quelle: Deutscher Kanu Verband / Foto: Uta Büttner

Die Kajak-Cross-Qualifikation startet in dieser Saison früher als gewohnt – und rückt zwei Top-Athletinnen in den Fokus. Die Bad Kreuznacherinnen Ricarda Funk und Paulina Pirro kämpfen ab Freitag um ihre Plätze in der deutschen Nationalmannschaft.

Was bisher bekannt ist:

  • Neue Olympia-Qualifikation beginnt bereits zwei Jahre vor den Spielen
  • Kajak Cross mit komplett eigenständiger Bewertung
  • Acht nationale Qualifikationsrennen entscheiden über die Nominierung

Für die Sportlerinnen aus Bad Kreuznach beginnt eine entscheidende Phase: Mit dem Start der nationalen Qualifikation wird der Grundstein für die kommenden internationalen Einsätze gelegt. Im Kajak Cross stehen dabei besonders Ricarda Funk und Paulina Pirro im Fokus.

Kajak Cross: Eigene Qualifikation ohne Umwege

Anders als in den vergangenen Jahren gibt es im Kajak Cross keine automatische Mitnahme aus anderen Disziplinen mehr. Wer sich hier durchsetzen will, muss die Qualifikation ausschließlich in dieser Wettkampfform bestehen.

Das bedeutet: Alle Plätze im Nationalteam werden direkt über die Cross-Rennen vergeben. Für Funk und Pirro steigt damit der Druck – aber auch die Chance, sich gezielt zu beweisen.

Bad Kreuznach Kajak Cross Qualifikation mit neuem System

Die Qualifikation steht erstmals im Kontext eines komplett überarbeiteten Olympia-Systems. Der internationale Verband hat die Regeln deutlich verändert, um die Konkurrenz über den gesamten Olympiazyklus hinweg zu intensivieren. Für die Athletinnen bedeutet das: Leistungen zählen früher und nachhaltiger. Nationale Ergebnisse sind die Grundlage, um sich überhaupt für internationale Einsätze zu empfehlen.

Acht Rennen entscheiden über die Nominierung

Statt wie bisher sechs, umfasst die nationale Qualifikation in dieser Saison acht Rennen. Die beiden schwächsten Ergebnisse werden gestrichen, sodass Konstanz entscheidend ist. Doch allein gute Platzierungen reichen nicht aus. Wer zur Weltmeisterschaft reisen will, muss zusätzlich die geforderten Leistungsnachweise erfüllen und am Ende offiziell vom Deutschen Kanu-Verband nominiert werden.

Vorbereitung läuft planmäßig

Die Vorbereitung auf die Saison verlief laut Bundestrainer Thomas Apel reibungslos. Trainingslager unter anderem in Dubai und Pau hätten für eine gute Grundlage gesorgt.

Für Funk und Pirro aus Bad Kreuznach geht es nun darum, diese Form auf die Strecke zu bringen. Der Auftakt der Qualifikation markiert dabei den ersten echten Gradmesser im neuen System.

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Lena Winterfeld ist Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt und Antenne Bad Kreuznach und schreibt unter anderem für die Bereiche Wirtschaft und Politik.

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