Die Waldhilfe Bad Kreuznach spricht sich gegen die geplante Erweiterung des Steinbruchs bei Traisen aus. Der Verein fordert den Stadtrat auf, dem Vorhaben nicht zuzustimmen. Nach Angaben der Waldhilfe würde die Erweiterung auf Kosten des Bad Kreuznacher Stadtwaldes erfolgen.
Waldhilfe fordert Erhalt des Stadtwaldes
Nach Angaben des Vereins müssten rund sechs Hektar Stadtwald für die Erweiterung gerodet werden. Die Vorstandsmitglieder Andreas Hofmann und Kristof Mades halten den gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleich im Verhältnis eins zu eins für nicht mehr zeitgemäß. Ein neu angepflanzter Wald könne einen gewachsenen Wald über viele Jahre nicht ersetzen.
Wald erfüllt wichtige Aufgaben
Die Waldhilfe betont, dass der Stadtwald weit mehr leiste als die Holzproduktion. Er speichere Kohlendioxid, schütze Böden und Wasser, kühle die Umgebung und biete zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Außerdem diene er den Menschen als Naherholungsgebiet.
Entscheidung liegt beim Stadtrat
Mit ihrem Appell möchte die Waldhilfe die politischen Entscheidungsträger überzeugen, den Stadtwald zu erhalten.