Für die Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal haben sich mehrere Kirchen zum Verein „Kirchen auf der BUGA 2029“ zusammengeschlossen. Ziel ist es, das Programm und die Angebote der Gartenschau gemeinsam mitzugestalten. Die Gründung wurde am 8. September mitgeteilt.
Verein „Kirchen auf der BUGA 2029“ gegründet
Der Mitgliederversammlung gehören Vertretungen aus den katholischen Bistümern Limburg, Mainz und Trier sowie aus den evangelischen Landeskirchen von Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) an. Ebenfalls beteiligt sind das Evangelische Dekanat Nassauer Land und die katholische Kirchengemeinde Heilige Hildegard von Bingen, Rhein und Nahe.
Kirchen wollen die BUGA gemeinsam gestalten
„Den Kirchenleitungen im Gebiet der BUGA 2029 war es von Anfang an wichtig, sich gemeinsam auf der BUGA 2029 einzubringen und in ökumenischer Verbundenheit ein kirchliches Programm zu gestalten“, betont Vereinsvorsitzender Marcus Grünewald vom Bistum Mainz im Namen des Vorstands und der Mitgliederversammlung.
Bereits bei zurückliegenden Gartenschauen und Großereignissen hatten die beteiligten Kirchen gute Erfahrungen mit gemeinsamer Arbeit gesammelt. Der neu gegründete Verein soll dieser Zusammenarbeit nun einen festen organisatorischen Rahmen geben.
„Der Verein koordiniert das kirchliche Engagement auf der BUGA und vertritt die beteiligten Kirchen als Vertragspartner gegenüber der BUGA“, erklärt Grünewald die Vorteile der Vereinsgründung.
Kirchliche Angebote zwischen Bingen und Lahnstein
Die inhaltliche Ausrichtung fasst Urs Michalke, Vorstandsmitglied für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, mit dem Ziel zusammen, „überraschend und gastfreundlich“ zu wirken. Die gemeinsamen Planungen für die Angebote starten nun.
„Als Kirchen möchten wir auf vielfältige Art und Weise in Kontakt mit den Gästen der Gartenschau, aber auch mit den Menschen im Oberen Mittelrheintal kommen“, betont Nicole Claire Heckmann vom Bistum Trier. Sie bildet gemeinsam mit Grünewald und Michalke den Vorstand des Vereins.
Der Verein soll die kirchlichen Angebote an verschiedenen Standorten zwischen Bingen und Lahnstein fördern, koordinieren und miteinander vernetzen. Dabei geht es um Angebote für die Besucher der BUGA. Aber auch um Begegnungen mit den Menschen in der Region.
Kirchen wollen ein „Mehr“ entdecken lassen
Die nächsten Planungsschritte sollen nun konkret vorbereitet werden. „Mit Freude und einer hohen Motivation gehen wir die nächsten Planungsschritte an, damit die Angebote der Kirchen die Besucher*innen und Bewohner*innen ein ‚Mehr‘ entdecken lassen“, macht Grünewald neugierig auf die kommende Zeit.
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