Beim Wettbewerb „Jugend forscht junior“ in Ingelheim sind heute die besten Nachwuchsforscherinnen und -forscher ausgezeichnet worden. 93 Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Projekte bei Boehringer Ingelheim vor Jury und Öffentlichkeit.
Große Bühne für junge Ideen in Ingelheim
Der Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ hat Ingelheim erneut zum Treffpunkt junger Talente gemacht. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ stellten Schülerinnen und Schüler aus ganz Rheinland-Pfalz ihre Forschungsprojekte vor – von technischen Entwicklungen bis hin zu naturwissenschaftlichen Experimenten.
An zwei Tagen präsentierten die Teilnehmenden ihre Arbeiten sowohl einer Fachjury als auch interessierten Besucherinnen und Besuchern. Die Bandbreite reichte von alltagsnahen Fragestellungen bis zu komplexen wissenschaftlichen Ansätzen.
Jugend forscht junior: Sieger aus vielen Regionen
Die Auszeichnungen verteilten sich auf sieben Fachgebiete. Im Bereich Arbeitswelt überzeugte ein Projekt zur Verbesserung von Laborkitteln, während in der Biologie unter anderem fleischfressende Pflanzen untersucht wurden.
Auch im Fachgebiet Chemie wurden innovative Ansätze ausgezeichnet – etwa zur Entstehung sogenannter Mooreiche. In den Geo- und Raumwissenschaften stand der Einfluss von Steingärten auf das Stadtklima im Fokus.
Besonders technisch wurde es in den Kategorien Mathematik/Informatik und Technik: Hier reichten die Projekte von einem intelligenten Schachbrett bis hin zu einem energieeffizienten Multifunktionsschalter.
Forschung zum Anfassen – auch für die Öffentlichkeit
Neben der Jury konnte auch die Öffentlichkeit die Projekte begutachten. Das Format ermöglicht es, wissenschaftliche Themen verständlich aufzubereiten und Interesse an Forschung früh zu fördern.
Die Veranstalter setzen bewusst auf diesen Austausch: Junge Menschen sollen nicht nur forschen, sondern ihre Ergebnisse auch präsentieren und diskutieren können.
Wettbewerb mit langer Tradition
„Jugend forscht“ gehört seit mehr als sechs Jahrzehnten zu den wichtigsten Nachwuchswettbewerben in Deutschland. Die Juniorsparte richtet sich an Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre und bietet ihnen eine Plattform, erste wissenschaftliche Erfahrungen zu sammeln.
Seit den 1990er Jahren wird der Wettbewerb in Rheinland-Pfalz von Boehringer Ingelheim unterstützt. Ziel ist es, frühzeitig Interesse an Naturwissenschaften und Technik zu wecken – und Talente langfristig zu fördern.
Alle Preisträger im Überblick
Arbeitswelt
1. Platz: Emilia Schäfer und Lilli Wambach (Megina-Gymnasium, Mayen)
2. Platz: Melissa Reimer und Franziska Meurer (Grundschule, Plaidt)
3. Platz: Noah Gehrlein, Philipp Schindler und Nils Marten (Europa-Gymnasium, Wörth)
Biologie
1. Platz: Hannah Klassen (Bertrada-Grundschule, Prüm)
2. Platz: Jakob Arck (Max-Planck-Gymnasium, Trier)
3. Platz: Helene Bauer und Nayla Menezes do Nascimento (Heinrich-Heine-Gymnasium, Kaiserslautern)
Chemie
1. Platz: Leo und Estelle Kersten (Otto-Schott-Gymnasium, Mainz)
2. Platz: Samuel Biet (Europa-Gymnasium, Wörth)
3. Platz: Ruqaiya Eldesouky, Milena Sattler und Salomé Sittel (Heinrich-Heine-Gymnasium, Kaiserslautern)
Geo- und Raumwissenschaften
1. Platz: Johanna Brauch (Burggymnasium, Kaiserslautern)
2. Platz: Shayan Sadegh Azar, Leo Nuolin Liu und Mats Lehnigk-Emden (Heinrich-Heine-Gymnasium, Kaiserslautern)
3. Platz: Marla Weinand, Linus Gierten und Carina Peters (Regino-Gymnasium, Prüm)
Mathematik / Informatik
1. Platz: Jones und Max Kew (Max-von-Laue-Gymnasium, Koblenz)
2. Platz: Thea Klerf (St. Matthias-Schule, Bitburg)
3. Platz: Simon Schlosser, Moritz Pregizer und Leo Breunich (Gymnasium, Weierhof)
Physik
1. Platz: Julian Ellenberger und Zoe Wingerter (IGS, Kandel)
2. Platz: Emma Schulz und Romi Neumann (Grundschule, Plaidt)
3. Platz: Alina Tkach (Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss, Mainz)
Technik
1. Platz: Tim Jockers (Stefan-George-Gymnasium, Bingen)
2. Platz: Matti Schönerstedt (Cusanus-Gymnasium, Koblenz)
3. Platz: Cedrik Burke (Europa-Gymnasium, Wörth)
„Jugend forscht junior“ ist die Juniorsparte des Wettbewerbs Jugend forscht. Hier nehmen alle Jungforscherinnen und Jungforscher teil, die am 31. Dezember des Anmeldejahres nicht älter als 14 Jahre sind. Jüngere Schülerinnen und Schüler, die sich beteiligen möchten, müssen mindestens die 4. Klasse besuchen.
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