Gastfamilien in Bingen am Rhein können Jugendlichen aus aller Welt ein Zuhause auf Zeit geben. Die Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen sucht für September 2026 wieder Familien, die einen internationalen Schüler oder eine Schülerin aufnehmen. Rund 200 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren reisen dafür nach Deutschland.
Während ihres Aufenthalts lernen die Jugendlichen den deutschen Alltag, die Sprache und die Kultur kennen. Gleichzeitig gewinnen auch die Gastfamilien neue Einblicke in andere Länder und Lebensweisen. Oft entstehen dabei Freundschaften, die viele Jahre bestehen bleiben.
Oberbürgermeister wirbt für Teilnahme
Oberbürgermeister Thomas Feser unterstützt die Aktion und ruft Familien in Bingen zur Teilnahme auf.
„Die Aufnahme eines Gastkindes bietet eine bereichernde Perspektive auf den eigenen Alltag und fördert die interkulturelle Verständigung in unserer Gemeinschaft“, erklärt Feser.
Außerdem betont er: „Wer ein Gastkind aufnimmt, schenkt einem jungen Menschen die Chance auf eine einmalige Erfahrung und kann selbst aus erster Hand eine andere Kultur kennenlernen.“
Viele Familien kommen infrage
Nach Angaben von AFS können ganz unterschiedliche Haushalte Gastfamilie werden. Dazu zählen Familien mit Kindern ebenso wie Paare ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren. Wichtig sind vor allem Offenheit, Gastfreundschaft und ein freies Bett.
Die Aufnahme eines Gastkindes ist bereits ab sechs Wochen möglich. Auf Wunsch kann der Aufenthalt auch bis zu einem Jahr dauern.
AFS begleitet die Gastfamilien
Die gemeinnützige Organisation begleitet die Gastfamilien während des gesamten Aufenthalts. Ehrenamtliche Ansprechpartner stehen vor Ort zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Geschäftsstelle eine rund um die Uhr erreichbare Hotline an. In besonderen Fällen kann AFS zudem einen Zuschuss zu den Haushaltskosten gewähren.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.afs.de/gastfamilie.


