Förderbescheid für wichtiges Infrastrukturprojekt
Der Ausbau der B9 in Worms erhält finanzielle Unterstützung vom Land Rheinland-Pfalz. Verkehrsministerin Daniela Schmitt überreichte der Stadt einen Förderbescheid über rund 3,4 Millionen Euro. Die Mittel sind für den vierstreifigen Ausbau eines zentralen Abschnitts der Bundesstraße vorgesehen. Das Projekt gilt als bedeutend für die Verkehrsführung in Worms und für die Region. Gleichzeitig entlastet die Förderung den städtischen Haushalt deutlich.
Ausbau auf 670 Metern Länge
Geplant ist der vierstreifige Ausbau der B9 auf einer Länge von rund 670 Metern. In die Maßnahme eingeschlossen sind der Ersatzneubau der Bahnbrücke sowie der Brücke über die Pfrimm. Die Bauarbeiten haben bereits im Jahr 2022 begonnen und sollen im Jahr 2026 abgeschlossen werden. Während der Bauzeit kommt es abschnittsweise zu Einschränkungen, die Teil des langfristigen Infrastrukturprojekts sind.
Kosten und Finanzierung des Ausbaus der B9 in Worms
Die Baulast für die B9 ist zum 1. Januar 2025 vom Bund auf die Stadt Worms übergegangen. Für die Kommune verbleiben Kosten in Höhe von rund 7,5 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit bis zu rund 3,4 Millionen Euro an der Finanzierung. Damit werden 68 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten übernommen. Verkehrsministerin Daniela Schmitt betonte: „Wir leisten hier Unterstützung mit Landesmitteln, weil wir um die Bedeutung des vierspurigen Ausbaus der B9 für die Stadt Worms sowie für alle Bürgerinnen und Bürger vor Ort wissen.“
Hintergrund zur Baulastübertragung
Grund für den Übergang der Baulast ist die Einwohnerzahl der Stadt Worms. Das Bundesfernstraßengesetz sieht vor, dass Gemeinden mit mehr als 80.000 Einwohnern die Verantwortung für Ortsdurchfahrten von Bundesstraßen übernehmen. Worms zählt aktuell rund 87.000 Einwohner. Damit liegt die Zuständigkeit für die innerörtliche B9 einschließlich des laufenden Ausbaus bei der Stadt.