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30 Jahre DRK auf der NATURE ONE

30 Jahre DRK auf der NATURE ONE
Quelle: Philipp Köhler/DRK

Seit 30 Jahren ist das Deutsche Rote Kreuz fester Bestandteil der NATURE ONE und übernimmt die sanitätsdienstliche Absicherung des Festivals auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna im Hunsrück. Auch in diesem Jahr werden während der fünf Veranstaltungstage rund 650 Rotkreuzler aus Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen im Einsatz sein, um die medizinische Versorgung der Besucher sicherzustellen.

DRK sichert NATURE ONE seit 30 Jahren medizinisch ab

Mit dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Mittwochmorgen beginnt einer der größten Sanitätsdienste des Deutschen Roten Kreuzes in Deutschland. An den beiden Hauptveranstaltungstagen werden zeitweise knapp 200 Einsatzkräfte gleichzeitig auf dem Festivalgelände tätig sein. Sanitäter über Notfallsanitäter bis hin zu Rettungsdienstpersonal sowie Notärzte.

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Vorbereitungen laufen seit Januar

Die Vorbereitungen auf einen Einsatz dieser Größenordnung beginnen bereits Monate vor Festivalstart. Schon seit Januar laufen die Planungen für Personal, Material und Logistik sowie für die medizinische Infrastruktur, die Unterbringung und die Verpflegung der Einsatzkräfte. Dass der Sanitätsdienst seit drei Jahrzehnten zuverlässig funktioniert, ist auch das Ergebnis der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Veranstalter I-Motion und allen beteiligten Organisationen.

Sanitätskonzept weiter verbessert

Die Weiterentwicklung des Sanitätskonzeptes wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Das Medical Center auf dem Campinggelände wird nach dem erfolgreichen Probelauf im vergangenen Jahr mit dem gleichen Konzept aufgebaut und betrieben wie das zentrale Medical Center auf dem Festivalgelände. Durch die Vereinheitlichung von Strukturen, Ausstattung und Abläufen können Patienten an beiden Standorten nach identischen Standards versorgt werden. Gleichzeitig wird dadurch die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte erleichtert.

Darüber hinaus wurde das Einsatzkonzept für Schadenslagen mit einer größeren Anzahl verletzter oder erkrankter Personen umfassend überarbeitet. Klare Führungsstrukturen, optimierte Behandlungsabläufe und definierte Versorgungswege sollen auch außergewöhnliche Einsatzlagen schnell und professionell bewältigen. Gleichzeitig bleibt der Schwerpunkt auf den zahlreichen alltäglichen Hilfeleistungen – von kleineren Verletzungen bis hin zu internistischen oder chirurgischen Notfällen.

DRK bereitet sich auf mögliche Unwetter vor

Gerade bei einer mehrtägigen Open-Air-Veranstaltung hat das Wetter erheblichen Einfluss auf das Einsatzgeschehen. Nach den aktuellen Vorhersagen muss insbesondere in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit Gewittern, kräftigen Regenfällen und stürmischen Böen gerechnet werden.

Das Deutsche Rote Kreuz empfiehlt deshalb allen Festivalgästen, wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk sowie warme Wechselkleidung mitzubringen. Insbesondere Campinggäste sollten ihre Zelte und Pavillons sorgfältig sichern. Lose Gegenstände sollten befestigt werden, damit diese auch bei starken Windböen keine Gefahr darstellen.

„In enger Abstimmung mit dem Deutschen Wetterdienst beobachten wir die Wetterentwicklung kontinuierlich und sind selbstverständlich auch auf mögliche Unwetterlagen vorbereitet. Unser Appell an alle Besucher lautet deshalb: Passt eure Kleidung den Wetterbedingungen an, sichert eure Zelte sorgfältig und achtet aufeinander. Auch wenn die Temperaturen zeitweise niedriger ausfallen, sollte ausreichend getrunken werden. Wer medizinische Hilfe benötigt oder sich unwohl fühlt, kann sich jederzeit an unsere Einsatzkräfte wenden – wir sind rund um die Uhr für die Festivalgäste da“, sagt DRK-Pressesprecher und Notfallsanitäter Philipp Köhler.

Medizinische Infrastruktur bereits aufgebaut

Bereits mehrere Tage vor Veranstaltungsbeginn begann der Aufbau der medizinischen Infrastruktur. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge, Behandlungszelte sowie mehrere Tonnen medizinisches Material wurden auf das Festivalgelände gebracht, damit das Deutsche Rote Kreuz vom ersten Festivalgast an auf alle kleinen und großen Notfälle vorbereitet ist.

Während des Festivals informiert das Deutsche Rote Kreuz regelmäßig auf seinen Social-Media-Kanälen über den Sanitätsdienst und das Einsatzgeschehen.

Im Notfall erreichen Festivalbesucher das Deutsche Rote Kreuz über den Notruf 112 oder an einem der Behandlungszelte. Auf dem Infield befindet sich das Medical Center nördlich von Bunker 5.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.