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Fortschritte bei den Löscharbeiten am Waldbrand bei Traisen

Weitere Fortschritte bei den Löscharbeiten am Waldbrand bei Trai
Quelle: Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim

Beim Waldbrand am Rotenfels zeichnen sich weitere Löscherfolge ab. Im Laufe des gestrigen Tages und der vergangenen Nacht konnten die Einsatzkräfte die Lage weiter entschärfen. Dazu trugen sowohl die fußläufig eingesetzten Feuerwehrkräfte mit Löschrucksäcken als auch der ferngesteuerte Löschroboter bei, der im munitionsbelasteten Gelände eingesetzt wurde. Zusätzlich sorgte anhaltender Regen in der Nacht dafür, dass der Boden gut durchfeuchtet wurde und sich die Lage weiter entspannte.

Löscharbeiten am Waldbrand bei Traisen

Am Vormittag stimmten sich die Einsatzleitung und der Kampfmittelräumdienst über das weitere Vorgehen im munitionsbelasteten Gelände ab. Mithilfe von Wärmebildkameras, Drohnen sowie Einsatzkräften der Feuerwehr und der Hilfsorganisation @fire wurde der zuvor vom Löschroboter bearbeitete Bereich erneut überprüft. Anschließend gab der Kampfmittelräumdienst das Gebiet für weitere Löscharbeiten frei.

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Rund 300 Einsatzkräfte weiterhin vor Ort

Derzeit sind rund 300 Kräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei, Technischem Hilfswerk und weiteren Organisationen im Einsatz. Unterstützung kommt außerdem vom Land Rheinland-Pfalz. Beteiligt sind unter anderem Kräfte des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz sowie der Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit.

Sofern die weiteren Maßnahmen erfolgreich verlaufen, plant die Einsatzleitung, die Zahl der eingesetzten Kräfte deutlich zu reduzieren.

Einsatz könnte am Donnerstag beendet werden

Die Löscharbeiten dauern weiterhin an. Nach der aktuellen Einschätzung der Einsatzleitung könnten die Arbeiten an den verbliebenen Glutnestern morgen abgeschlossen werden, sofern sich die Lage nicht unerwartet verschlechtert.

Spendenaktion für Einsatzkräfte nach Waldbrand am Rotenfels gestartet

Die Einsatzkräfte beim Waldbrand am Rotenfels haben in den vergangenen Tagen große Anerkennung aus der Bevölkerung erhalten. Landrätin Bettina Dickes erklärte, dass sie vielfach darauf angesprochen worden sei, wie Bürger den Helfern mit einer Spende ihre Wertschätzung zeigen könnten. „Die Einsatzkräfte aus allen Bereichen freuen sich sehr über die anerkennenden Gesten. Aber rein logostisch sind die Angebote wie z.B. Eis für alle schwierig zu koordinieren.“ so Dickes.

Kreisfeuerwehrverband koordiniert Spenden

Aus diesem Grund hat die Landrätin den Kreisfeuerwehrverband kontaktiert und angeregt, eine gemeinsame Spendenaktion zu organisieren. Dickes: „Wenn jemand gerne etwas spenden möchte, so kann er dies über den Kreisfeuerwehrverband tun. Der wird damit dann ein Helferfest für alle Einsatzkräfte der letzten Tage organisieren – nicht nur für die aus der Feuerwehr, sondern für alle, die hier geholfen haben.“

Spendenkonto eingerichtet

Wer die Aktion unterstützen und sich bei den Einsatzkräften bedanken möchte, kann eine Spende auf folgendes Konto überweisen: Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG, BIC: GENODE51KRE, IBAN: DE09 5609 0000 0005 3166 96, Kontoinhaber: Sebastian Schenkenberger, Verwendungszweck: Waldbrand Rotenfels.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.