Bei der Waldbrandübung Reichenbach trainieren am 20. Juni rund 150 Feuerwehrleute den Ernstfall. Die Großübung findet im Rahmen der Überörtlichen Bereitschaft des Leitstellenbereichs Trier statt und konzentriert sich auf die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden.
Einsatzkräfte aus fünf Landkreisen beteiligt
An der Übung beteiligen sich Feuerwehrangehörige aus den Landkreisen Birkenfeld, Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg und Vulkaneifel. Zusätzlich nehmen Einsatzkräfte aus der Stadt Trier teil. Die Überörtliche Bereitschaft setzt sich aus vier Löschzügen sowie einer Führungs-, Logistik- und Versorgungskomponente zusammen. Am Morgen fahren die Einsatzkräfte im geschlossenen Verband nach Reichenbach bei Baumholder.
Training für Wald- und Vegetationsbrände
Auf dem Sportplatz in Reichenbach richtet eine Facheinheit des Katastrophenschutzes Landkreis Birkenfeld einen Bereitstellungsraum ein. Von dort aus koordinieren die Verantwortlichen die weiteren Abläufe. Anschließend absolvieren die Feuerwehrleute mehrere Ausbildungsstationen in der Gemarkung Reichenbach. Dabei stehen verschiedene Szenarien der Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung im Mittelpunkt. Fachberater der Hilfsorganisation @fire begleiten die Ausbildung und vermitteln spezielle Kenntnisse für Einsätze bei Flächen- und Waldbränden.
Rauchentwicklung gehört zur Übung
Im Bereich des Maifeuerplatzes kann es während der Übung zeitweise zu sichtbarer Rauchentwicklung kommen. Diese ist Bestandteil des Übungsszenarios.
„Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. Während der gesamten Übung stehen ausreichend Feuerwehrkräfte und Löschfahrzeuge bereit“, betont Lukas Klein, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Birkenfeld.
Die Verantwortlichen bitten die Bevölkerung deshalb um Verständnis. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass sich am Übungstag zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte in und um Reichenbach bewegen werden.


